Augen-Vorsorgeuntersuchung

AOK bietet Früherkennung von Sehschwächen bei Kleinkindern

Eine Vielzahl von Sehschwächen kann erfolgreich behandelt werden, wenn sie frühzeitig im Kleinkindalter entdeckt werden. Die neue Vorsorgeuntersuchung wird ab 1. Juli 2013 von Fachärzten für Augenheilkunde durchgeführt. Anspruchsberechtigt sind alle bei der AOK Niedersachsen versicherten Kleinkinder vom 31. bis zum 42. Lebensmonat.

Welche Regeln sollten Kinder bei Hunden beachten?

Ein Drittel der Opfer beiHundebissverletzungen sind Kinder. 75% der Verletzungen durch Hunde bei Kindern betreffen den Kopf oder Nacken. Gerade kleine Kinder wollen jeden Hund gerne streicheln. Für sie ist es schwer zu begreifen, dass ein Hund lieb aussehen kann, aber dennoch beißt. Eltern sollten ihrem Kind deshalb frühzeitig ein paar Verhaltensregeln beibringen, wie es Hunde behandeln und wie es in Gefahrensituationen reagieren sollte. Ein kleines Kind darf nie allein mit einem Hudbn gelassen werden.

Das Kind sollte folgende Regelen beachten:

  • nie zu einem Hund hingehen, bei dem kein Besitzer in der Nähe ist. Wenn ein Besitzer dabei ist, sollte es erst einmal fragen, ob es den Hund streicheln darf.
  • keinenfalls sollte es durch einen Zaun greifen, um einen Hund zu streicheln.
  • es sollte keinem Hund nachlaufen.
  • in der Nähe eines Hundes sollte es nicht laut herumschreien.
  • sofort stehen bleiben, Blick abwenden, nicht schreien und gestikulieren, wenn ein aggressiver Hund frei herumläuft. Wenn das Kind zuvor mit einem Ball oder etwas anderem gespielt hat, sollte es das Spielzeug auf dem Boden liegen lassen.
  • nie - auch nicht wenn es sich bedroht fühlt - vor einem Hund weglaufen (weckt den Jagdinstinkt des Hundes).
  • wenn es vor einem Hund hingefallen ist, liegen bleiben, mit beiden Händen den Nacken schützen und den Bauch in Richtung Boden - flach oder kugelig liegend ("sich tot stellen").
  • dem Hund nicht starr in die Augen schauen, denn das fasst dieser als Aggression auf.
  • auf keinen Fall eingreifen, wenn zwei Hunde miteinander kämpfen.
  • immer von vorne auf den Hund zugehen und die Hände unten lassen (damit der Hund nicht erschrickt).
  • einen Hund nie beim Essen oder beim Schlafen stören.
  • nichts tun, damit der Hund sich bedroht fühlt. Es sollte den Hund nicht beim Schwanz ziehen oder ihn ärgern. Wenn das Kind die Hände hochhebt, will der Hund sehen, ob und was diese halten.

Amerikanische Pädiater raten Eltern, keinen Hund anzuschaffen, wenn Kinder im Haus jünger als vier Jahre sind. Auch Babys in einer Wiege sollten nicht mit einem Hund alleine gelassen werden. Laut einer aktuellen englischen Studie werden Kinder häufig nicht von fremden, sondern ihnen bekannten Hunden gebissen (98%) - über die Hälfte der Hunde sind sogar die eigenen Haustiere der Familie (55%). Und oft ist es ein junger, noch untrainierter Hund, der zubeisst, so die englischen Experten.

Quelle: AAP News, Clinical Otolaryngology, springermedizin.de

(KIN-red)

Wie viel Schlaf braucht ein Kind?

Babys (bis zu 6 Monate)

Wie viel Schlaf Kinder in einer bestimmten Altersgruppe brauchen, kann individuell sehr unterschiedlich sein. Für alle gilt aber: Schlaf ist sehr wichtig. Eltern können häufig einen deutlichen Zusammenhang zwischen Schlafmangel und dem Verhalten ihres Kindes beobachten. Wenn Erwachsene müde sind, können sie mürrisch werden oder antriebslos sein, Kinder werden aber eher hyperaktiv und neigen zu extremem Verhalten.

Es gibt keine „Schlaf-Formel“ für Neugeborene, weil sie noch keine „innere Uhr“ besitzen. Die meisten Babys schlafen oder dösen insgesamt 16 bis 20 Stunden pro Tag, sie unterscheiden dabei noch nicht zwischen Tag und Nacht.

6 bis 12 Monate

Mit einem halben Jahr kann ein Säugling ungefähr 3 Stunden tagsüber und ungefähr 9 bis 11 Stunden nachts schlafen.

Kleinkinder

Mit 1 bis 3 Jahren schlafen die meisten Kleinkinder ungefähr 10 bis 13 Stunden. Empfindet das Kind Trennungsangst oder hat die Befürchtung, irgendetwas zu verpassen, ist es manchmal auch eigensinnig und will wach zu bleiben.

Kinder im Vorschulalter

Kinder im Vorschulalter schlafen ungefähr 10 bis 12 Stunden pro Nacht. Bei genügend Schlaf in der Nacht kann u.U. auch der Mittagsschlaf entfallen und durch eine ruhige Zeit, Ruhepause ersetzt werden.

Schulkinder bis einschließlich neun Jahre

Schulpflichtige Kinder brauchen 10 bis 12 Stunden Schlaf pro Nacht. Schlafprobleme können in diesem Alter viele Gründe haben: Hausaufgaben, Schulprobleme, Fernsehen, Computer und Videospiele sowie hektisches Familienleben können dazu beitragen.

Teenageralter

Jugendliche brauchen ungefähr 8½ zu 9½ Stunden Schlaf. Weil ein früher Schulanfang nicht ihrem Schlafrhythmus entspricht und weil ihr Tag viel zu voll gepackt ist, leiden Teenager oft unter Schlafmangel. Neben der Schule und den Hausaufgaben wollen sie auch Zeit mit Freunden verbringen, Sport treiben und vielen anderen Interessen nachgehen. So bleiben sie insbesondere unter der Woche meist länger wach, als ihnen gut tut.

Quelle: Kidshealth.org

Naschen und Fernsehen

Grenzen bei der Medienzeit können helfen, auch unkontrolliertes Naschen einzudämmen

Kinder verbringen immer mehr Zeit vor dem Bildschirm, beim Fernsehen, Betrachten von DVDs oder Videos , oder mit Computer- oder Videospielen. Meist sind daran viele Gesundheitsprobleme gekoppelt, wie Übergewicht aufgrund von Bewegungsmangel kombiniert mit unkontrolliertem Naschen, und auch Sprachdefizite.

Amerikanische Kinderärzte beobachteten 160 Kinder und stellten fest, dass Kindern, die beim Fernsehen essen, diese vermutlich nicht so gut erkennen, wenn sie satt sind und verzehren deshalb mehr und wählen auch ungesündere Alternativen. Die Experten schließen daraus, dass Essen beim Fernsehen eine vermeidbare Ursache von Übergewicht ist.

Quelle: AAP News,Pediatrics 

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